Produktion Innovation


Alle unsere Möbel werden in präziser Handarbeit in Deutschland gefertigt.

Die Barrique Fässer, welche für die Möbelproduktion verarbeitet werden kommen zum Grossteil von Weingütern aus Deutschland und Frankreich.

Auch renomierte Spitzen Winzer  aus dem  In und Ausland senden Ihre Barrique Böden/Deckel  um sie mit Ihren Inschriften zu Barrique Stühlen verarbeiten zu lassen.

Barrique Möbel

Nach 200 Jahren im Wald werden die besten Eichen geschlagen und für die Barrique-Fass Herstellung verwendet.
Vier mal werden Sie mit Rotwein befüllt.
204 Jahre später entsteht daraus die Barrique Möbel zu 100% aus befüllten Rotweinbarriques.

Der Klassiker unter den Barrique Stühlen "Barrique-Limited" (ADREAM 2010, Recycling Designpreis 2010) besteht zu 100% aus belegten Barriques (225-Liter Fässer).
Hier arbeite wir mit einem nachhaltigen Material / Produkt welches unter höchsten handwerklichen Fertigkeiten hergestellt wurde.
Dieses wurde mit dem gleichen hohen Anspruch in einen anderen Kontext gesetzt. Ohne neuen Materialaufwand, nur durch Bearbeitung, findet sich der Barrique Stuhl "Barrique Limited" in einem ökologischen Kreislauf wieder. Die Eichenbäume die für die Fassherstellung verwendet werden zählen zu den besten Hölzern, sie sind über 200 Jahre alt.
Die Fässer werden nach mehreren Jahren, nachdem sie keine Eichen-Geschmackstöne an den Wein mehr abgeben, aussortiert.

Der Barrique Limited ist aufgebaut wie ein Fass. Die Seitenteile werden aus den Fassböden recycelt und zusammengesetzt - hier ist eine Rotweinverfärbung zu sehen, die von Braunschattierungen bis hin zum tiefen Rot gehen. Die Dauben, welche getoastet wurden (durch Feuer und Rauch für den Geschmack behandelt) sind etwas dunkler verfärbt.

Zusammengehalten werden die Dauben mit den Seitenteilen von ovalen Zapfen aus Buche, welche nicht sichtbar sind. Das typische Spundloch (Einfüllöffnung) am Barrique, ist in die Rückenfläche eingesetzt.
Die zufällig ergonomische Form ist optimal als Sitz- und Rückenfläche einzusetzen. (bequem wie eine Formholzschale)

 Europäischer Architektur-und Design Wettbewerb ADREAM 2010

Deutscher Recycling-Designpreis 2010 

Innovation FormingWood 

Mit Walter Amrhyn aus der Schweiz haben wir ein Verfahren entwickelt, in welchem wir durch Druckdämpfen in der Lage sind Massivholz dreidimensional zu verformen. Dadurch können wir einen deutlich höheren Verformungsgrad, als bei konventionellen Biegevorgängen erreichen und darüberhinaus im selben Schritt noch detailreiche Strukturen in die Holzoberfläche einprägen 

(siehe Video vom Produktionsprozess für die WMF Messerserie Serie

„Heritage II“:)

https://www.youtube.com/watch?v=InXVQ0UcPXE&feature=youtu.be ).

Beachtenswert ist hierbei vor allem die dabei entstehende höhere Materialdichte. Somit sind wir in der Lage Holz (Hartholz)

um bis zu rund 30 % zu verdichten. So wird durch das FormingWood-Verfahren der Spannungsabbau im Holz stark reduziert.

Bei konventioneller Verarbeitung ist ein Schwund/Spannungsabbau von bis zu 70 % im Holz möglich während nach der Anwendung unseres Verfahrens nur noch rund 30 % Materialbewegung entstehen können. Durch den hierbei minimierten Schwund ist bei dem Stuhl eine deutliche Reduzierung von Schmutzfugen zu erwarten.

Gemäß unseren neusten FormingWood-Studien sind wir in der Lage homogene, glatte und rissfreie Oberächen zu erstellen. Aufgrund der geschlossenen Porigkeit ist eine Nachbehandlung kaum nötig, der Schleifvorgang kann komplett entfallen. Dies erhöht maßgeblich die Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses.

Je nach Verdichtungsfaktor treten weitere positive Eigenschaften, wie bessere Festigkeit und Tragfähigkeit sowie Oberächenverdichtung auf. Weiterhin beachtenswert ist die Information, dass das FormingWood-Verfahren komplett ohne den Einsatzchemischer Hilfsmittel funktioniert.

Darüberhinaus forschen wir erfolgreich weiter an dem Verfahren, wie wir den Verformungsfaktor noch weiter erhöhen können, was beispielsweise eine dauerhafte Komprimierung von Massivholz von 5,0 cm auf 2,0 cm ermöglichen könnte.

Als erstes Anwendungsbespiel des FormingWood-Verfahrens haben wir zur IMM 2019 einen stapelbaren Stuhl  HD- Chair,( High Density ) Design Thomas Schnur entwickelt, der dieses Jahr im Dezember 2019 in den Handel kommt.

Hierbei haben wir das Verfahren bei der Verbindung von Holz auf Stahlrohr genutzt. Das Holz „legt“ sich um das Stahlrohr und es entsteht eine formschlüssige Fügung ohne den Einsatz von Zerspanungstechnik.

(Unser Verfahren befindet sich derzeit im Patentprüfungsverfahren:

DE 10 2018 108 920.1)